| 2011 |

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Wagnerguss gießt Bösendorfer Klavier-Rahmen
Bei der nur alle 4 Jahre stattfindenden GIFA (= weltgrößte Gießereifachmesse) Ende Juni 2011 in Düsseldorf haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen:
Ein Original Bösendorfer Flügel wird im Eingangsbereich ausgestellt und ein Pianist sorgt für lockere Unterhaltungsmusik. Das allein wäre aber noch nichts Außergewöhnliches.
Das Besondere daran ist, dass gleichzeitig ein gegossener Flügelrahmen von wagnerguss ausgestellt wird. Flügelrahmen sind High-Tech Gussteile, die extremen Belastungen ausgesetzt sind.
Mit bis zu 20 to Zugkraft werden die Saiten gespannt. Lesen Sie mehr dazu hier
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| Ein neuer 30 to Sandmischer für Großformen sowie ein 3 to Mischer für Kleinmengen wird angeschafft. Das Hochregallager platzt aus allen Nähten und wird daher um 500 m² erweitert. Beginn der Planung für die nächste Ausbaustufe 2012 (Modellbau, Bearbeitung und Schlosserei), als erster Schritt wird die 30 KV Stromübergabestation an die Grundgrenze verlegt. |
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| 2010 |
Die Nachfrageschwäche, die den weltweiten
Maschinenbau seit Beginn der Wirtschaftskrise prägt, lässt allmählich nach.
Neue Kunden und Neue Produkte führen zu einer deutlich besseren
Auslastungssituation. |
| 2009 |
Mit dem neuen Vibrationstisch können bis zu 25 to schwere Sandformen verdichtet werden. Dies führt zu einer deutlichen Qualitätssteigerung bei der Maßhaltigkeit und Dichtheit der Abgüsse.
Das bestehende Qualitätsmanagementsystem wird nach ISO 9001:2008 vom TÜV zertifiziert. Zudem erfolgt die Prüfung und Anerkennung als Hersteller nach AD 2000 W0. |
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| 2008 |
| Der 25 to Sandmischer in der Großformerei hat ausgedient und wird durch einen modernen Gelenkarmmischer mit elektronischer Dosierung ersetzt. |
Im Bereich Werkstoffprüfung wird in eine neue Zugprüfmaschine mit optischem Messsystem investiert. |
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| Die Modernisierung der Gussputzerei wird mit einer neuen Strahlkabine für Klein.- und Mittelgroße Teile vorerst abgeschlossen. |
Zusätzlich sorgt ab sofort die zentrale Arbeitsplatzabsaugung für bessere Luft am Arbeitsplatz. |
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Dem Bedarf nach immer größeren Gussteilen wird mit der Anschaffung eines 7 to Staplers Rechnung getragen. |
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| 2007 |
Das CNC Bearbeitungszentrum hat ausgedient und wird durch eine neue CNC-Fräsmaschine ersetzt. Damit werden zusätzliche Kapazitäten in der Großteile Bearbeitung geschaffen. Auf Grund der großen Nachfrage nach Gussprodukten „Made in Enns“ müssen zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden. Mit 135 Mitarbeitern, Leihkräften und 12 Lehrlingen in Ausbildung läuft das Werk auf Hochtouren. |
| 2006 |
Mit der gezielten Ausweitung der Angebotspalette in Richtung Einbau fertiger Teile werden erfolgreich neue Märkte erschlossen. |
| 2005 |
Gewinn des Oberösterreichischen Investitionspreises. Ausbau der Wärmebehandlungsmöglichkeiten durch die Anschaffung eines automatisierten Herdwagenglühofens mit Temperatur gesteuerter Kühlkammer. Die Anschaffung eines zusätzlichen CNC gesteuerten Bohrwerks erweitert die Bearbeitungsmöglichkeiten in der mechanischen Fertigung. In der Handformerei wird eine weitere Formstrecke in Betrieb genommen. |
| 2004 |
Mit der Erweiterung der Gussputzereihalle und der Anschaffung einer neuen Hängestrahlanlage sowie zwei zusätzlichen Kabinenarbeitsplätzen wird der letzte Engpass in der Fertigung behoben. Ein zusätzlicher 20t Furansandmischer erhöht die Kapazität der Kernmacherei. Insgesamt wurde somit in den vergangenen Jahren mehr als 8 Mio EUR in den Ausbau und die Modernisierung des Unternehmens investiert. |
| 2003 |
Anschaffung einer weiteren Zyklen gesteuerten Großdrehmaschine, eine zusätzlich errichtete Halle beherbergt die neue leistungsfähige und umweltfreundliche Lackieranlage. Die Investition in eine der zur Zeit modernsten Induktionshärteanlagen Europas schafft die Basis für ein weiteres Standbein der wagnerguss – dem Lohnhärten. Damit wird die Angebotspalette erweitert und ein großer Schritt in Richtung Systemlieferant – Anbieter von Komplettlösungen getan. |
| 2002 |
Die zentrale Furanharzversorgungsanlage ersetzt das mühsame Handling der Harzgebinde und bringt bedeutende Einsparungen in der Logistik. |
| 2001 |
Nach Abschluss des Projektes 2000, Beginn der Planung für eine neue Lackieranlage, für die Erweiterung der Gussputzerei, sowie die Anschaffung von neuen Wärmebehandlungsöfen. Das Dach der Gießerei hat ausgedient und muss ersetzt werden. |
| 2000 |
Fertigstellung der 2. Ausbaustufe: Ein Hallenneubau auf ca. 1250 m2 beherbergt eine zusätzliche Handformerei, die vergrößerte mechanische Bearbeitung, Büros und Sozialräume, sowie eine neue Warmwasseraufbereitungsanlage unter Nutzung der Abwärme der Schmelzöfen. Gesamtinvestition: 4,36 Mio € |
| 1998 |
Das "Projekt 2000" wird in der 1. Ausbaustufe realisiert und umfaßt die zur Zeit modernste Schmelzofenanlage Europas, mit 2,5 MW Anschlußleistung und 2x3 to Fassungsvermögen. Zusätzlich wird eine Hochregallageranlage mit über 2000 Palettenstellplätzen zur Lagerung der Gußmodelle errichtet. |
| 1996 |
Ab 1. September trägt das traditionsreiche Unternehmen einen neuen Namen, der die geänderten Eigentumsverhältnisse auch nach außen hin sichtbar macht. Die WAGNER Schmelztechnik entsteht. |
| 1995 |
Bereits Mitte des Jahres vollständige Übernahme der Eigentumsanteile durch Ronald Wagner. Der Betrieb verfügt nunmehr über 98 Mitarbeiter. Eine eigene mechanische Fertigung rundet die Angebotspalette bis hin zum Einbaufertigen Gußteil ab.
Mit dem "Projekt 2000" werden Maßnahmen zur Neugestaltung des Unternehmens eingeleitet. Der Betrieb liefert einen Maschinenständer von über 5.000 kg Gewicht - das größte je in Enns erzeugte Gußstück. |
| 1994 |
Mit Jahresbeginn übernimmt Ing. Ronald Wagner das Unternehmen im Zuge eines Management-Buy-Outs von Wilhelm Walter-Eisenbeiss jun. Der neue Firmenchef war bereits 1986 als Assistent des Gießereileiters in das Unternehmen eingetreten, zuletzt leitete er die Qualitätsicherung und Kostenrechnung. |
| 1993 |
Mit achtzig Mitarbeitern wird ein Jahresumsatz von 78 Millionen Schilling erwirtschaftet, |
| 1991 |
Die beiden Finanzbereiche werden zu eigenen selbständigen Unternehmen. Verwaltung,Vertrieb und Organisation werden getrennt, ein Bürogebäude wird umgebaut und renoviert. |
| 1990 |
Das erste Funkenemissions-Spektrometer ermöglicht eine genaue Bestimmung der Zusammensetzung des Eisens. Installation einer neuen besonders wirkungsvollen Entstaubungsanlage. |
| 1989 |
Bereits die zweite Furansand-Wiederaufbereitungsanlage geht in Betrieb, außerdem wird eine Formstrecke für mittelgroße Teile errichtet. |
| 1987 |
Trennung der Unternehmensaktivitäten in die Firmenbereiche "Gießerei" sowie "Maschinen- und Präzisionszahnräder". |
| 1985 |
Die mehr als dreißig Jahre alten Kupolöfen werden durch moderne Induktivöfen ersetzt, in der Auftragsabwicklung kommt der erste unternehmenseigene Großrechner zum Einsatz. |
| 1983 |
Am 8. Juni vernichtet ein Großbrand die alte Gußputzerei, sie wird in nicht einmal fünf Monaten neu aufgebaut. |
| 1980 |
Die erste Furansand-Wiederaufbereitungsanlage und ein Furansand-Durchlaufmischer werden installiert und führen zu bedeutenden Einsparungen in der Produktion. |
| 1977 |
Erstmals Einsatz von Furansand bei der Gußproduktion. |
| 1976 |
Der erste Hubstapler im Betrieb. |
| 1972 |
Errichtung einer firmeneigenen Härterei. |
| 1968 |
Eine Gießerei wird errichtet, die einschließlich Modelltischlerei fast siebzig Mitarbeiter beschäftigt. |
| 1960 |
Bei Grabungen des Bundesdenkmalamtes am Werksgelände stößt man auf Funde, die beweisen, daß auch bereits vor zweitausend Jahren genau an dieser Stelle Metall verarbeitet wurde. |
| 1954 |
Kapazitätserweiterung in der Gießerei. Zwei zusätzliche Kupol-Schmelzöfen werden aufgestellt, etwas später auch ein Drehrohr-Flammenschmelzofen. |
| 1945 |
Das Unternehmen übersteht die Kriegsjahre unbeschadet. |
| 1928 |
Der inzwischen auf 50 Mitarbeiter angewachsene Betrieb platzt aus allen Nähten, ein neuer Standort wird in Enns gefunden - die Hallen des 1905 errichteten Städtischen Gaswerks. In diesem Jahr beginnt auch die Gußfertigung in unserem Unternehmen - der neue Standort Enns bietet genügend Platz für eine eigene Gießerei. |
| 1916 |
Beginn des Getriebebaues und Erzeugung von Zahnrädern, erste Kunden sind Firma Rosenbauer und die Schiffswerft Linz. |